Im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet entspringt aus vielen kleinen Bächen in den Kammlagen des Bayerischen Waldes das letzte große Wildwasser Ostbayerns - die "Ilz". Die "schwarze Perle", wie die preisgekrönte Flusslandschaft auch genannt wird, bahnt sich ihren Weg durch die urwüchsige Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes, bevor sie sich schließlich in Passau mit Donau und Inn vereint.

Die Ilz und geschichtsträchtige Burgen sind Namensgeber für das Ilztal und das Dreiburgenland. Für eine vielseitige Urlaubsregion, die Ihnen neben dem Zauber unberührter Natur auch viel Kultur zu bieten hat. Die Ilz mit ihren tief eingeschnittenen Schluchten und lichtdurchfluteten Tälern ist heute ein Dorado für Tier- und Naturfreunde, Camper und Wassersportler. Abwechlungsreiche Wander- und Radwege führen durch die "Flusslandschaft des Jahres 2002/2003", ins hügelige Dreiburgenland und zu den Burgen Englburg, Fürstenstein und Saldenburg. Sie sind Teil der interessanten Ilztal-Historie, die neben den einst mächtigen Burgherren auch die Säumer des "Goldenen Steiges", Goldwäscher und Perlenfischer bestimmten. Ihren Spuren folgen heute überregionale Wanderwege wie der Goldsteig und der Pandurensteig. Die jüngere Geschichte hält das Museumsdorf Bayerischer Wald bei Tittling lebendig.

Das Dreiburgenland, zwischen Nationalpark Bayerischer Wald und der Dreiflüssestadt Passau, präsentiert sich als idyllische Mittelgebirgslandschaft, ein scheinbar endloses Ineinander und Hintereinander von Höhen und Tälern. Seinen Namen verdankt unser schönes Ferienland den drei Burgen, die herausragende Punkte im Landschaftsbild sind.

Die Saldenburg wird im Volksmund "Waldlaterne" genannt, das noch erhaltene Herrenhaus wird seit 1929 als Jugendherberge genutzt. Bei Sonderführungen werden der barocke Rittersaal, die Hauskapelle, die gotischen Aufenthaltsräume und die ehemalige Gesindekuchl geöffnet.

Die beiden imposanten Schlösser Englburg und Fürstenstein sind im 11. Jahrhundert erbaut worden. Heute sind die drei Burgen die markantesten Bauten des Dreiburgenlandes. Sie stehen in ca. 580 m Höhe auf Kristallgranit-Untergrund und sind typische Höhenburgen.

Bei allen drei Burgen sind schon die Außenbesichtigungen lohnenswert. Jedes Jahr öffnen sich die Tore jedoch für Ausstellungen, Burgführungen, Feste, Konzerte und Adventsmärkte.

Bilder: aconcagua/saldenburg.de/dreiburgenland/fuerstenstein.de

Weitere Infos: www.ilztal.de