Ein Blick auf Bauernmöbel des Bayerischen Waldes wird hier in zwei Bauernhäusern gewährt.
Wurde früher Kleidung noch überwiegend in Truhen aufbewahrt oder an Haken aufgehängt, ging man ab Mitte des 18. Jahrhunderts dazu über, sie in Schränken zu verwahren. Dabei versuchte die Bevölkerung auf dem Lande die Maserung teuren Hartholzes durch zum Teil aufwändigen Dekor zu imitieren. Auf diese Weise entstand überall eine vielfältige Bauernmöbelmalerei. Nach unterschiedlichen Orten und Regionen eingeteilt, zeugen die zahlreichen Schränke und Truhen von den mannigfaltigen Stilrichtungen des östlichen Niederbayerns. Ergänzt werden die beiden Häuser durch eine Wagenremise und einen Getreidekasten.
Kontakt: Bauernmöbelmuseum, Westeingang Kurpark, 94481 Grafenau, Tel. 08552/3318

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